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Das Entgratverfahren - Der Prozess für gratfreie Werkstücke

SEMA Entgraten: Bürstkopf

Wo auch immer eine mechanische Bearbeitung stattfindet, entsteht ein Grat der bei der weiteren Bearbeitung, Montage, Verletzungsgefahr, oder dann im Endprodukt stört, da es zur Fehlfunktion des Bauteiles führen kann.

SEMA stellt nicht nur die Entgratanlage her, sondern ist auch für den jeweiligen ENTGRAT-Prozess verantwortlich, der vorab in einem praktischen Versuch ermittelt wird. Durch diese Vorgehensweise kommt es dann, wenn die Maschine fertig gestellt wurde, zu keinen Überraschungen.

 

Das mechanische Entgraten kann mit folgenden Werkzeugen erfolgen:

  • Stahlbürsten (haben eine Schlagwirkung)
  • Kunststoffbürsten (haben eine Schleifwirkung)
  • Frässtifte (entfernen von größeren Primärgrate)
  • Schleifstifte
  • Gewebescheiben
  • Fließscheiben
  • Polierscheiben

Verschleißkompensation

SEMA Verschleißkompensation Entgraten

Der Verschleiß der Werkzeuge wird über die Steuerung der Maschine automatisch kompensiert. Dies kann über unterschiedlichen Varianten erfolgen:  

  • Empirisch ermittelte Werte, d.h. man gibt in der Steuerung z.B. die Stückzahl ein, oder die Zeit ein, wenn die Einheit nachstellen soll. Dies kann in mehreren Steps (bis zu 4 Steps) erfolgen, je nach Abnützung der Bürsten werden die einzelnen Borsten kürzer und dadurch auch härter. Wird die Nachstellung über mehrere Steps durchgeführt, so ist es gewährleistet, dass man immer den Abtrag am Bauteil hat.

  • Druckregelung, hier hat man in der Steuerung einen Druckwert mit dem das Werkzeug auf das Bauteil drückt eingestellt. Dieser kann über ein Druckregelventil reguliert werden.

  • Stromaufnahme, hier ermittelt man einen gewissen Bereich indem sich bei der Bearbeitung der Strom halten soll. Wird dieser Bereich verlassen, regelt die NC-Achse automatisch nach.

Eingabe in der Steuerung

Durchmesser eines neuen Werkzeuges und Durchmesser des abgenützten Werkzeuges. Dadurch errechnet sich die Einheit von selbst, auf welche Position an das Bauteil gefahren werden muss. Ist die Position des abgenützten Werkzeuges erreicht, fährt die Bearbeitungseinheit in die Werkzeugwechselposition und zeigt die Meldung auf dem Bedienpanel an. Die Bedienperson wechselt das abgenützte Werkzeug  gegen ein neues Werkzeug aus und bestätigt anschließend den Werkzeugwechsel. Die Bearbeitungseinheit fährt nun wieder auf die Position des neuen Werkzeuges.

Prozessparameter

Über Frequenzumrichter können unterschiedliche Drehzahlen am Werkzeug und Werkstück eingestellt werden.
Hat man mehrere Bearbeitungsrichtungen, können diese durch unterschiedliche Bearbeitungszeiten, je nach Gratgröße, optimal eingestellt werden.
Durch NC-gesteuerte Vorschubachsen hat man eine exakte Positionierung (Eintauchtiefe) der Bearbeitungseinheit.